In jedem Jahr lädt die besinnliche Weihnachts- und Überganszeit zum Revuepassieren ein. Eine Möglichkeit ist das bewusste Durchleben der Rauhnächte, doch auch ohne diese Rituale fühlen sich die Tage zwischen den Jahren „besonders“ an.

Ich möchte hier über 2020 nicht in die epische Breite gehen. Neben vielen persönlichen und besonderen Erlebnissen teilen wir sehr wahrscheinlich die Erkenntnis, dass dieses Jahr mit keinem was wir davor erlebt haben vergleichbar war.

Wie nie zuvor mussten wir so umfassend auf etwas völlig Unerwartetes reagieren. Das war herausfordernd, mühsam und ja, in manchen Momenten auch erschreckend und traurig. Vielleicht hat es Dich (wie mich) in der einen oder anderen Minute sprachlos gemacht und Gefühle ausgelöst, die in dieser Tiefe neu waren.

Corona hat vieles verändert und wie ein Brennglas Themen und Missstände sichtbar gemacht und uns vor neue Aufgaben und Herausforderungen gestellt. Wir haben dieses turbulente Jahr bestmöglich (jeder für sich und wir gemeinsam) gemeistert- das steht fest 🙂

In all dem habe ich auch viele gute Momente erlebt, die es ohne Corona nicht gegeben hätte und das wünsche ich auch Dir. Meiner Wahrnehmung nach ist es zwischenmenschlich offener- so als wäre jedem Einzelnen von uns einiges (unbewusst) bewusst(er).

Den Weg des Erwachens und des Bewusstwerdens geht jeder auf seine Weise. Sich selbst zu entdecken und seine eigene Klarheit/ Wahrheit und Werte zu spüren kann zwischenzeitlich im Innen wie im Aussen den Eindruck der Trennung und Spaltung erzeugen, doch sie ist auch wenn sie sich echt anfühlt, eine Illusion. Wir sind immer und zu jeder Zeit in uns und mit den anderen verbunden. Eine unterschiedliche Meinung wird daran energetisch nichts ändern, auch wenn wir das nicht fühlen.

Wir spüren (bewusst oder unbewusst alle), dass Corona viel aufgewirbelt und angestossen hat, das uns noch einige Jahre beschäftigen wird, doch ich glaube daran, dass die guten Seiten sichtbar werden, wenn wir sie annehmen und ihnen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit in der Entwicklung schenken.

Natürlich gibt es im Rückblick einiges, dass wir heute anders machen würden, uns anders gewünscht hätten und das uns nachdenklich stimmt. Auch das gehört (wie am Ende jeden Jahres dazu), doch gestern ist Vergangenheit, heute ein Geschenk und morgen Zukunft.

Es ist intelligent aus dem Gestern das zu lernen und „mitzunehmen“, was uns für heute und morgen dient und gleichzeitig ist es weise, das was uns daran hindert, gut weiterzugehen loszulassen.

Für mich gehört zum (Jahres)Ende auch immer ein Moment der Versöhnlichkeit. Ein paar Minuten der bewussten Annahme, dass ES IST WIE ES IST. Mit all dem Guten und Unrunden. Es ändert keine Tatsachen, doch es verändert mein Bewusstsein, denn ich bin ein Teilchen des Ganzen, ein Mensch und habe in jeder Sekunde gegeben und getan was ich konnte und mir möglich war. Und ich nehme an, dass jeder andere es auch getan hat. Auch, wenn ich es vielleicht anders gemacht hätte. Kein wenn und kein aber. Ob es verstanden wurde, gereicht hat oder oder oder. In diesem Moment hat mein Kopf ein paar Minuten Pause. Ich weiß nicht, ob Du das für Dich auch machst, mich erleichtert es sehr und ich kann es (Dir und Deinem Herzen :-)) sehr empfehlen.

Also zum Ende diesen Jahres ein „cheers“ auf Dich: Deine Stärke, Dein Durchhaltevermögen, Deine Zuversicht und Deinen Mut.

Vergessen werden wir dieses „Corona“-Jahr sicher nie und uns ist allen klar, dass in 2021 jede Menge (neue) Aufgaben und Herausforderungen auf uns warten. Doch Du schaffst das mit allem was Du bist und mit allen, die Dich begleiten und um Dich herum sind.

Von Herzen alles Gute und viel Tatkraft für Dein 2021- mach weiter wo Du stehst, glaub an Dich und Deine Vision und freue mich auf unser Wiedersehen.

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